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YOGA

Beschreibung der Weiterbildungsinhalte

Im Vordergrund des Entspannungsverfahrens Yoga steht das wissenschaftlich fundierte Hatha Yoga. Es dient der Entwicklung von Selbstfürsorge mittels verbesserter Körper- und Gefühlswahrnehmung, dem Aufbau präventiver Schutzfaktoren im Sinne einer allgemeinen gesundheitsförderlichen Prävention sowie einer Unterstützung der Salutogenese. Fundierte Kenntnisse über physiologische, psychologische und soziale Komponenten von Stress ermöglichen es den Yogalehrern/innen (BDP), entsprechendes Effekt- und Handlungswissen zu vermitteln.
In der Weiterbildung wird Hatha-Yoga als Entspannungsverfahren zur Förderung eines gesunden Gegengewichtes zu übermäßiger körperlicher und seelischer Spannung sowie zur Förderung der Selbststeuerungsfähigkeiten im physiologischen, kognitiven und emotional Bereich vermittelt.
Hatha-Yoga ist in Prävention und Therapie einsetzbar. Inzwischen liegen zur Wirksamkeit eine große Anzahl wissenschaftlicher Studien vor. Sehr gut dokumentiert ist die Wirkung von Hatha-Yoga zur Reduktion stressbedingter Belastungen und Erkrankungen. Daher werden Kurse in Hatha-Yoga von den gesetzlichen Krankenkassen seit Jahren als Entspannungsverfahren im Rahmen der Prävention nach den §§ 20 Abs. 1 und 2 sowie 20a und 20b SGB V gefördert.

Lernziele:
Entwickelt wird eine theoretische, praktische und didaktische Befähigung zum selbstständigen Planen und Durchführen von Yogakursen für Anfänger und fortgeschrittene Anfänger. Die Befähigung bezieht sich auf die fachgerechte Anleitung von Yogaübungen in den Bereichen Asana (Körperübungen), Pranajama (Atemübungen) und Meditation sowie der Vermittlung von Kompetenzen zum Umgang mit Stress. Dazu gehört ebenso die sinnvolle Vorbereitung der Übungen, ggfs. unter Zugriff auf andere Disziplinen, und die Variation und individuelle Anpassung an die Teilnehmer. Vermittelt wird sowohl die Durchführung von Yogakursen im Gruppensetting, als auch die Erstellung individueller Übungspläne in Einzelsitzung. Hinzu kommen der Erwerb von Grundkenntnissen in Yogaphilosophie und ihr Bezug zu psychologischen Denkansätzen.

Inhaltsübersicht:
Die Weiterbildung basiert auf einer psychologischen und gesundheitswissenschaftlichen Sichtweise. Sie orientiert sich an neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und vermittelt Hintergrundwissen sowohl auf medizinischem als auch Yoga-philosophischem Gebiet. Dabei nehmen praktische Übungen der Teilnehmerinnen und die Selbsterfahrung den größten Teil der Weiterbildung ein und bilden somit ihre Basis. Genauso wichtig wird jedoch die theoretische Wissensvermittlung erachtet als Grundlage für ein tieferes Verständnis von Yoga und somit auch für die Befähigung, Yoga zu unterrichten.

Didaktik:
Selbsterfahrung, Kleingruppenarbeit, Lehrreferate, Gruppengespräche mit Diskussion, Einüben von Verhalten einer Kursleitung. Zusätzlich: Literaturstudium und dokumentierte Selbsterfahrung. In den letzten beiden Seminaren der Weiterbildung erfolgt eine Überprüfung der Befähigung im Rahmen von Vorführstunden. Die Weiterbildung gliedert sich in drei Teile wobei jedes Modul – bis auf Modul 13 - á 20 UE umfasst.

Module 1-6 Yoga und Psychologie (120 UE)

Yoga als Methode der Gesundheitsförderung
Yoga als Methode der Selbsterkenntnis und Persönlichkeitsentwicklung
Yoga aus verhaltenstherapeutischer
Perspektive
Yoga im Rahmen der Stressprävention
Yoga Philosophie
Yoga als anerkannte Präventionsmethode

Module 7-12 Yoga-Elementarkurse (120 UE)

Yoga-Elementarkurs BEWEGEN
Yoga-Elementarkurs ATMEN
Yoga-Elementarkurs KREISLAUF
Yoga-Elementarkurs ÜBERGÄNGE
Yoga-Elementarkurs UMKEHRHALTUNGEN
Yoga-Elementarkurs HINGABEHALTUNGEN

Modul 13 Selbstpraktikum (mit 120 UE)
Modul 14-15 Vorstellstunden (mit 40 UE)

In diesen beiden Modulen wird zum Einen die Gestaltung von Kurseinheiten expliziert, von Seminar Teilnehmenden Vorstellungen präsentiert und zum Andern erfolgt eine fundierte Einweisung in das Kursprogramm.

Stand Feb 16

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