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Psychosomatisches Entspannungstraining

Beschreibung der Weiterbildungsinhalte

Im Vordergrund der integrierten Entspannung steht das wissenschaftlich fundierte Psychosomatische Entspannungstraining Es dient der Entwicklung von Selbstfürsorge mittels verbesserter Körper- und Gefühlswahrnehmung, dem Aufbau präventiver Schutzfaktoren im Sinne einer allgemeinen gesundheitsförderlichen Prävention sowie einer Unterstützung der Salutogenese. Es ist nützlich einzusetzen in der betrieblichen Gesundheitsförderung und nach Arbeitsschutzregelungen.
Fundierte Kenntnisse über physiologische, psychologische und soziale Komponenten von Stress ermöglichen es den Trainer/innen (BDP), entsprechendes Effekt- und Handlungswissen zu vermitteln.
Zur Erlangung des Zertifikats PSE ist eine Fortbildung notwendig, welche die Grundlagen der integrierten Entspannung mit mindestens 16 UE sowie eine Aufbaukurs mit mindestens 16 UE inklusive Supervision über die Umsetzung integrativer Entspannung in Prävention und Therapie vermittelt.

Modul I Grundlagenkurs PSE

Lernziele:
Entwicklung einer theoretischen, praktischen und didaktischen Befähigung zum selbstständigen Anleiten von Kursen im psychosomatischen Entspannungstraining, der Kenntnisse der Entwicklung der Methodik der vielfältigen Übungen zur präventiven und therapeutischen Anwendung.

Inhaltsübersicht:
Die Entwicklung des Psychosomatischen Entspannungstrainings, der Erwerb und die Ausübung der aus dem Autogenen Training, der Progressiven Relaxation und Qigong modifizierten Übungen stehen im Vordergrund.
Es wird die psychosomatisch orientierte Unterstützung auf mehreren Entspannungsprinzipien je für psychische Entspannung und für körperliche Entspannung als Entspannungsprinzip herausgearbeitet, im Unterschied zum Prinzip der Autosuggestion beim Autogenen Training und zum Prinzip des Kontrasterlebens von Spannung und Entspannung bei der Progressiven Relaxation mit einem für psychische und körperliche Entspannung gemeinsamen, einheitlichen und alle Übungen durchziehenden Entspannungsprinzip. Nach Maßgabe des Wechsels zwischen ruhigen und bewegenden kommen auch Übungen zur Entspannung im Sitzen und Liegen in Betracht. Dabei spielt das Prinzip der Achtsamkeit, der Selbstversenkung, der Aktivitäten und der Bewegung und ihre Auswirkungen in der Psychosomatik, ihre Auswirkungen im Alltagsleben und der didaktische Aufbau eines Kurses/Seminars zum PSE eine wichtige Rolle.
Didaktik:
Lehrreferate, Gruppengespräche mit Diskussion, Selbsterfahrung mit den Übungen und Demonstrationen vielfältiger Möglichkeiten zur Anwendung, Einweisung in die Übungs- und Kurseinheiten Erarbeitung von speziellen Fragen zum Verhalten von Kursleiter- und Therapeuten/innen, sowie Darstellung verschiedener Einsatzmöglichkeiten.

Modul II Aufbaukurs mit Supervision PSE

Lernziele:
Theoretische Einsatzmöglichkeiten und praktische Umsetzung von mehreren wesentlichen Kombinationsübungen, eine so genannte Aufbaustufe des PSE mit Vertiefungen der Thematik zur Anwendung in Prävention und Therapie.

Inhaltsübersicht:
Zu klären ist, welche Rolle spielen Autogenes Training, Progressive Relaxation und Qigong in den ganzheitlichen Kombinationsübungen Aus den Gesamtübungen lassen unter psychodynamischen und körperorientierten Aspekten sich eine Vielzahl von Kombinationen zusammenstellen, die jeweils einen besonderen Aspekt für den Berufs- und Alltagstransfer hervorheben:
z. B. die Selbstakzeptanz, die Selbstbehauptung, die Selbstkontrolle und die Selbstwirksamkeit, die Gelassenheit.

Didaktik:
Neben dem Erfahrungsaustausch zur Vermittlung und Integration der Übungen in verschiedenen Settings und ergänzenden Informationen zu den Übungen, zur Umsetzung, zur Wirkung bei den Teilnehmern wird auch das Prinzip des Selbstlernmodels eingesetzt, um die Kombinationsübungen in eigenständiger Weise zu erkunden.

Stand Feb 16

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