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Yoga in Prävention und Therapie

Leit- und Richtlinien zur Weiterbildung

Übergeordnete Ziele im Yoga sind die Verbesserung der Entspannungsfähigkeit und des Körperbewusstseins. Hinzu kommt die Vermittlung von Effekt- und Handlungswissen über psychophysiologische Zusammenhänge von Stress, um eine nachhaltige und langfristige Wirkung auf die Teilnehmenden zu erzielen.
Ziele des Yoga in Prävention und Therapie
Unter dem Aspekt der Verhaltensmodifikation werden die Verbesserung differenzieller Reaktionen auf Belastungen, die Steigerung der Belastbarkeit des biologischen und psychischen Systems der Person sowie ein verbesserter Umgang mit Belastungen angestrebt. Im Vordergrund steht dabei der Aufbau von Stresskompetenz durch Erwerb von Strategien und Methoden zum adäquaten Umgang mit Stresserleben.
Die durch Yoga erworbenen Entspannungskompetenzen dienen als gesundes Gegengewicht zu übermäßiger körperlicher und seelischer Spannung und fördern somit die Selbststeuerungsfähigkeit auf physiologischer, kognitiver und emotionaler Ebene. Auf physiologischer Ebene unterstützt Yoga die Selbstregulierung vegetativer Funktionen und führt darüber zu einer optimalen organismischen Regulation.
Yoga fördert die Entwicklung gesunder Verhaltensweisen und verbessert die Konzentrationsfähigkeit. Er stärkt die persönlichen Ressourcen zur körperlichen und seelischen Selbstregulation und hilft, Selbstfürsorge durch eine verbesserte Körper- und Gefühlswahrnehmung zu entwickeln. Im Sinne einer allgemeinen gesundheitsförderlichen Prävention und Unterstützung der Salutogenese fördert Yoga den Aufbau präventiver Schutzfaktoren.

Weitere Ergänzungen zu den inhaltlichen, methodischen und didaktischen Aspekten, zur Qualitätssicherung, zu den Rahmen- und Eingangsbedingungen und Voraussetzungen für die Teilnahme an einem Kurs oder Einzelsitzung AT finden Sie in der  ausdruckbaren PDF-Fassung.

RICHTLINIEN ZUR WEITERBILDUNG
von Diplom–Psychologen/innen / Master of Science (M. Sc.) in Psychologie in
- Yoga in Prävention und Therapie -

Voraussetzungen für den Erwerb des Zertifikats „Yoga in Prävention und Therapie (BDP)“:

1. Diplom der Psychologie bzw. Master of Science (M. Sc.) in Psychologie mit besonderen Kenntnissen in Psychophysiologie, Psychopathologie, Persönlichkeitspsychologie, Sozialpsychologie, Gruppendynamik, Psychohygiene, Selbsterfahrung, Krisenintervention, Pädagogik und Didaktik
2. Weiterbildung zur Yogalehrerin/Yogatherapeutin in Prävention und Therapie (s. Weiterbildungsrichtlinien)
3. Verpflichtung zur Anwendung dieser Richtlinien bei der Durchführung von Yogakursen
4. Verpflichtung zur ständigen Weiterentwicklung der eigenen therapeutischen Fähigkeiten durch Fortbildung und Supervision bei anerkannten Dozenten/innen und Supervisoren/innen.

Hinweise zu den Qualifikationsstufen, Weiterbildungsvoraussetzungen sowie inhaltlichen und zeitlichen Mindestvoraussetzungen der Weiterbildung und zum Antragsverfahren finden Sie in der Zertifizierungsordnung ZOMSE und auf der Homepage www.entspannungsverfahren-bdp.de.