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Psychosomatisches Entspannungstraining (PSE) in Prävention und Therapie

Leit- und Richtlinien zur Weiterbildung

Das Psychosomatische Entspannungstraining (PSE) ist ein integratives Entspannungsverfahren, welches verschiedene Entspannungsmethoden miteinander verknüpft, verändert und zu leicht erlernenden Übungen variiert.
Ziele des Psychosomatischen Entspannungstrainings in Prävention und Therapie
Es strebt bei jeder seiner Übungen sowohl psychische (seelische) als auch somatische (körperliche) Entspannung an. Das PSE verfolgt dabei in erster Linie das Ziel, Menschen in zeitökonomischer Weise eine Auswahl von Methoden zu vermitteln, die ihnen mit Sicherheit eine gewisse spürbare Entspannungswirkung unter eigener Kontrolle auch unter ungünstigen äußeren und inneren Bedingungen ermöglicht.
Sehr viele von individuellen Wahlmöglichkeiten eines eigenen Zugangs zur psychosomatischen Entspannung, wie sie bei der psychologischen Einzelbehandlung gegeben sind, können in einem Gruppentraining umgesetzt werden. Insbesondere wird die Notwendigkeit einer Dosierbarkeit von Entspannung entsprechend äußerer Umstände oder innerer Bedürfnisse berücksichtigt. Das PSE kommt so auch denjenigen Menschen entgegen, die sonst ein Entspannungstraining schnell wieder aufgeben, weil sie zu wenig Gelegenheit zu seiner Ausübung finden, oder denjenigen, die bei einer unkontrolliert tiefen Entspannungswirkung wegen deren Ungewohntheit Angst bekommen könnten, welche die positive Wirkung der Entspannung sofort wieder zunichtemachen kann.
Das Psychosomatische Entspannungstraining (PSE) kann sich als Ergänzung oder Alternative für Personen lohnen, die Autogenes Training (AT) oder Progressive Relaxation (PR) schon kennengelernt haben. Als Ergänzung zum AT oder zur PR lohnt sich das PSE, a) wenn nach zusätzlichen Entspannungsmöglichkeiten für Situationen gesucht wird, in denen die für AT bzw. PR erforderlichen Körperhaltungen nicht eingenommen werden können, b) wenn man mit AT oder PR noch nicht so weit gekommen ist, neben der körperlichen Entspannung auch gedanklich zur Ruhe zu kommen, c) wenn in besonders angespannten Zuständen AT oder PR nicht wie sonst gelingt, d) wenn nach zusätzlichen Möglichkeiten gesucht wird, um sich von anderen unbemerkt im Alltag zu entspannen und e) wenn nach zusätzlichen gezielt einsetzbaren Entspannungsmöglichkeiten für spezielle Situationen, spezielle körperliche Verspannungen oder spezielle seelische Probleme gesucht wird.

Weitere Ergänzungen zu den inhaltlichen, methodischen und didaktischen Aspekten, zur Qualitätssicherung, zu den Rahmen- und Eingangsbedingungen und Voraussetzungen für die Teilnahme an einem Kurs oder Einzelsitzung finden Sie in der ausdruckbaren PDF-Fassung.

RICHTLINIEN ZUR WEITERBILDUNG
von Diplom–Psychologen/innen / Master of Science (M. Sc.) in Psychologie
- Psychosomatisches Entspannungstraining in Prävention und Therapie –

Voraussetzungen für den Erwerb des Zertifikats „Psychosomatisches Entspannungstraining in Prävention und Therapie (BDP)“

1. Diplom-Psychologe / Master of Science in Psychologie (M. Sc.)
2. Weiterbildungszertifikat für ein herkömmliches Entspannungsverfahren (Zertifikat AT oder PR - siehe Weiterbildungsrichtlinien).
3. Verpflichtung auf die Leit- und Richtlinien bei der Umsetzung des Psychosomatischen Entspannungstrainings PSE.
4. Verpflichtung zur ständigen Weiterentwicklung der eigenen therapeutischen Kenntnisse durch regelmäßige Fortbildung und durch Supervision bei anerkannten Institutionen.

Hinweise zu den Qualifikationsstufen, Weiterbildungsvoraussetzungen, inhaltlichen und zeitlichen Mindestvoraussetzungen der Weiterbildung und zum Antragsverfahren finden Sie in der Zertifizierungsordnung ZOMSE und auf der Homepage www.entspannungsverfahren-bdp.de